Freitag, 22. Mai 2015

mai°lichtblicke {3}

gelatinedruck mit gräsern / acryl, gouache auf gerissenem japanpapier, mai III/15

zumindest
träumen können wir ja
vom liegen in der sommerwiese
dem malen in himmelsblau
zwischen weißen wattewolken
mit grashalmpinsel zwischen den zähnen...


ein schönes pfingstwochenende wünsche ich euch allen!

Samstag, 16. Mai 2015

mai°lichtblicke {2}


2015 ist das jahr des bodens. ohne boden keine landschaft. erd°landschaften. gemalt mit verschiedenfarbiger rund um den wohnort bei spaziergängen gesammelter erde nach einem bodenseminar im vorletzten waldpädagogikmodul.


boden unter den füßen gewinnen. schrittweise sich dem ende nähern und damit dem anfang.

habt ein schönes wochenende!



{klappkarten mit original erd°landschaften in/auf naturweißem säurefreiem 170g papier im format 9,9 cm x 21 cm}

Montag, 4. Mai 2015

mai°post


...für euch.



unter allen im mai '15 hier auf KrokodiLina kommentierenden verlose ich einmal reale überraschungs°mai°post als dankeschön.
solltet ihr in eurem profil keine emailadresse angegeben haben oder aber anonym kommentieren, hinterlasst bitte in eurem kommentar eine gültige emailadresse, damit ich euch gegebenenfalls benachrichtigen kann.


{bild oben: gelatinedruck mit hungerblümchen / acryl, gouache, aquarellstifte, graphit, tusche auf japanpapier, mai I/15}

Samstag, 2. Mai 2015

Sonntag, 26. April 2015

wilde frühlings°wiesen°blumen oder vom (unterbrochenen) strom des lebens...

als die wiesen im garten gerade bunt zu erblühen begannen, fing ich an,  frühlingskränze zu binden, gerade noch rechtzeitig schaffte ich einen kleinen und einen großen, bevor der rasenmäher frühzeitig kam und damit verhinderte, dass sich die einjährigen kräuter fürs nächste jahr versämen konnten, die raupen, die sich auf den pflanzen befanden, zu prachtvollen schmetterlingen entwickeln konnten, und damit die vogelarten wie stieglitze und girlitze, die sich heuer ausschließlich wegen der vielfältigen pflanzennahrung im großen vorderen teil des gartens eingenistet hatten, ihrer brutnahen nahrungsquelle beraubt hat...








erinnerungs- und sehnsuchtskränze ...

der garten sieht nun aus, wie neu angelegt. es dauert ewigkeiten, bis sich wieder ein natürlicher ökologischer kreislauf entwickelt...

die sehnsucht nach dem eigenen kleinen stück natur(garten), in dem sich diese in ihrem ihr eigenen komplexen ununterbrochenen kreislauf entwickeln darf, und wo nur ab und an helfend und nachhaltig durch menschliche hand behutsam beobachtend eingegriffen wird, im bewusstsein, dass dieses stückchen nur geliehen, nur anvertraut ist, und dass dieses stückchen, sei es noch so klein, ein teil vom großen ganzen ist und diesen mit beeinflusst und einem damit auch verantwortung übergeben wurde ... diese sehnsucht wächst gerade wieder ins unermessliche...

gärtnern bedeutet in den strom des lebens eintauchen und nicht, ihn zu unterbrechen.

in der heutigen zeit bedeutet einen garten haben auch die verpflichtung, die natur, die ringsum auch am land weitgehend durch besiedelung, industrie, extensive und exzessive landwirtschaft, ordnungs-, säuberungs- und übertriebenen sicherheitswahn und so vieles eingreifen mehr immer weiter verdrängt wird, (zurück) in die gärten zu holen, ein refugium zu schaffen für wildtiere und wildpflanzen.
in großen gärten sollten das nicht nur winzige ecken sein dürfen.
nur weil sich ein wohnobjekt darin befindet, bedeutet es nicht unausweichlich, dass "es sich gehört", dass sich ringsum sterile unbelebte rasenflächen und in form getrimmte "pflegeleichte" hecken befinden müssen, die zum ökologischen gleichgewicht genauso wenig beitragen wie eine betonierte straße.
die funktion von gärten ändert sich mit der geschichte und damit auch die verantwortung und verpflichtung der menschen, die diese gärten betreuen dürfen.
wer mit vielfältigem vogelgezwitscher vor dem fenster erwachen will, wer schmetterlinge tanzen sehen will, sollte großzügig vielfältige natur rund um sich zulassen (können) und sich nicht nur darauf verlassen, dass das eh vielleicht der nachbar tut...

das Bild der Elfentanzwiese ist vor ein paar Jahren entstanden, als zum Glück der Rasenmäher für längere Zeit streikte. Nur eine einzige von insgesamt zehn (!) Wiesen im Garten wird dieses Jahr so ausschauen dürfen...

die technik zum stängelschonenden kränzebinden habe ich mir von den blätterkränzen von kirsten rickert abgeschaut. in eine schale mit wasser gelegt halten sie mehrere tage.

die bilder vom neu gesichteten vogel zeige ich euch heute auf dem wald°sinnen-blog...

einen feinen sonntag wünsche ich euch!


{verlinkt zu Aus (m)einem wilden Garten}

Freitag, 24. April 2015

april°lichtblicke {6}

Blau machen in der grünen Wiese, die so schön bunt ist im Moment... Ich liebe diese Farbflecken und fürchte mich jedes Jahr aufs Neue vor dem ersten Mähen. Zu gerne würde ich einmal sehen, wie die Wiese im Laufe des Frühlings und des Sommers aussehen würde, dürfte sie einmal einfach nur wachsen.


Storchschnabel und klein dazwischen zu erkennen Vogelmiere...


...Schöllkraut...


...die Nickende Vogelmilch...


...Kriechender Günsel, Taubnessel, Gundelrebe und im Hintergrund leuchten gelb Löwenzahn und Hahnenfuss...


...Kriechender Günsel mit weißen Gänseblümchenflecken im Hintergrund...


...Knospenstand vom Kriechenden Günsel...


...die verschiedensten Gräser (sie bestimmen zu lernen steht hoch auf meiner Lernliste)...


...Gänseblümchen...


...Hahnenfuß, Löwenzahn, Taubnessel, Gundelrebe, Gänseblümchen...


...eine winzige unscheinbare Schönheit: das Hungerblümchen...


...das nur wächst, wo es nicht von anderen Pflanzen verdrängt wird...


...und sich daher die kargesten Böden aussucht, daher auch der Name, ...


...wie zum Beispiel am Rand von Schotterwegen wie bei uns, wo es leider oft als "störendes" (Un)Kraut vernichtet oder beseitigt wird, da seine zarte Schönheit nur von jenen erkannt wird, die sich die Zeit nehmen zum Bücken, genauen Betrachten und Staunen. Nicht nur die winzigen Blüten finde ich bezaubernd schön, auch die silbrig leuchtenden winzigen Samenhüllen, die, ähnlich des Silberblatts, an den milchigen Mond im Miniformat erinnern.

Nicht nur ich finde die bunten Wiesen schön...


...auch die Stieglitze...


...und (Achtung Suchbild) die Girlitze (im Bild ist nur einer versteckt, da sie wirklich schwer zu fotografieren sind) mögen als Pflanzenfresser solch bunte Vielfalt.

Die Girlitze haben wir dieses Jahr zum ersten Mal im Garten entdeckt und sie lange immer wieder beobachtet, um sie wirklich bestimmen zu können.
Unsere Wahl fiel nach längerem Suchen auf Goldammer oder Girlitz, bis wir einige genauer beim Tieffliegen beobachten konnten, wobei sie uns keck ihren kanariengelben Bürzel offenbarten - Girlitze also! Denn die Goldammern besitzen einen zimtfarbenen Bürzel.

Überhaupt entdecken wir heuer so viele Vogelarten, die wir noch nie vorher im Garten bemerkt hätten, obwohl ich, seit ich denken kann, immer mit den Augen meinen Ohren folge, um die geflügelten Lieblinge zu sehen.

Von einer Vogelart berichtete mir der Wirbelwind: "Mama, ich hab einen Vogel gesehen wie eine {Türken}Taube, aber kleiner, grau hauptsächlich und an den Flügeln weiße Streifen. Was ist das für einer? Es ist aber nicht das Buchfink-Weibchen und auch nicht die Meise aus der Hecke. {Die Weidenmeise} Es hatte auch keinen so langen Schwanz wie die Bachstelzen."
Hm...

Es dauerte ein paar Tage, da habe auch ich ihn dann gesehen, in der alten Esche, die so viele unterschiedliche Gäste beherbergt. Und es ist mir sogar ein Foto gelungen, auf dem der Wirbelwind seine Vogelentdeckung wiedererkannt hat. Und tatsächlich beobachtet man sie eher selten...

Habe ich euch neugierig gemacht? Im nächsten Post zeige ich euch den "neuen" Vogel...

Habt ein herrliches Wochenende!!!

{verlinkt zu Aus (m)einem wilden Garten
  und zu BIWYFI April}

Dienstag, 21. April 2015

april°lichtblicke {5}

GESCHAFFT!


Habt herzlichen Dank fürs Daumendrücken, hilfreich mit Pflanzenwissen zur Seite stehen...
Magen und Nerven haben sich während der Prüfung beruhigt, zum Glück, heute Morgen hat's anders ausgesehen.
Die kleinen Waldüberraschungen brauchen noch ein bisschen, bis sie sich auf den Weg machen.
Ich mach jetzt ein paar Tage blau (oder grün) ...