Freitag, 19. April 2013

Fundstück

Die arme Ringelnatter, die ich mich lebend nie so nah fotografieren getraut hätte, obwohl ich weiß, dass sie ungefährlich ist, ist scheinbar einem Kampf  erlegen.
Es hat mich Überwindung gekostet, so nah hinzugehen. Aber die Faszination ob der Schönheit ihrer Farben, ihres Musters hat letztendlich gesiegt.
Vor allem ihre Unterseite hat mich fasziniert. Wie Marmor. Unglaublich.

Makaber? Vielleicht.
Aber auch das ist der Frühling.
In all seiner natürlichen Schönheit.







{edit: mutig umgedreht hat die "schöne Leich" der Künstler für mich ;)}




Kommentare:

  1. du hast recht...eine wunderschöne leiche... wir menschen würden das tot nicht so elegant auf dem stein hinkriegen;) und dann lag ich mit meiner klapperschlange gar nicht si falsch;)
    liebst birgit, die eine schwäche für makabres hat;)

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    1. In Wien gibt's den schönen Ausspruch "a schene Leich" ;)

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  2. Tolle Fotos und so ganz aus dem Leben. Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende, auch so eine toll gezeichnete Ringelnatter. Finde auch das sie wunderschön aussieht. Danke für Deinen MUT und Deine schönen Fotos!
    LG Susan

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  3. Wie schon gestern gesagt: Unglaublich schön! Nur: Wer hat die Natter umgedreht? Das ist schon mehr, als nur hingehen und fotografieren... ;-)
    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Der Künstler war so mutig sie umzudrehen ;)

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  4. wie gut. wie gut, dass du dich getRaut hast. denn es sind wiRklich spannende bildeR gewoRden. die eRsten beiden gefallen miR sehR.

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  5. Was für tolle Bilder! Das Wesen so nah zu betrachten, ist ja nicht alltäglich und war mir so auch noch nie möglich. Du hast sie ja sogar angefasst - auf dem Rücken liegend sieht sie tatsächlich noch beeindruckender aus. Liebe Grüße, ganz fasziniert, Marja

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  6. Da hat Du ja beeindruckende Bilder gemacht. Die ist ja ganz schön groß, so sieht es auf den Fotos zumindest aus...
    Liebe Grüße,
    Sabine

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  7. Danke für die Aufklärung! Ich habe seit Kindertagen keine Ringelnattern mehr gesehen.
    Damals haben wir, völlig unbeaufsichtigt von irgendjemandem an den Rändern der Felder in den großen Steinhaufen aus Feldlesesteinen "Bunker" ( ja, das war Thema in der Nachriegszeit bei Kindern ) gebaut. Und dabei sind wir oft auf Ringelnattern getroffen... Ja, ich merke, wie alt ich geworden bin, dass solche Kleinigkeiten immer wieder Erinnerungen an die Kindheit hervorrufen.
    Herzlichst
    Astrid

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    1. Liebe Astrid,
      ich denke nicht, dass das Erwachen von Kindheitserinnerungen etwas mit Alter zu tun hat, sondern mit dem Zulassen des eigenen inneren Kindes. Ist doch schön! Mir passiert das immer wieder. Wer mit den Augen und dem Herzen eines Kindes sieht, ist beneidenswert, nicht alt!

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  8. Seeeehr spannende Bilder! Irgendwie gefällt mir besonders Nr.2, da spüre ich sie quasi noch so ihr Leben aushauchen...
    Danke für den Mut, ich weiß nicht, ob ich mich getraut hätte, so nah ranzugehen. Nachher bewegt sie sich plötzlich doch! Huaaah! ;o)

    Liebe Grüße
    tanïa

    ("Es klapperte die Klapperschlang, bis ihre Klapper schlapper klang.")

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  9. großartige bilder. wah, ich kann mir das gefühl so gut vorstellen, die spannung zwischen nichthingehenwollen und irgendwie doch unbedingthingehenwollen - super, dass du zweiterem zum sieg verholfen hast.
    liebe wochenendgrüße von ulma

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  10. Wie schön, dass wir diese Bilder bei dir sehen dürfen! Faszinierend! So nah dran. Und wo eine gestorbene Ringelnatter liegt, gibt's ja doch auch lebendige, ganz sicher ;-). Denn offenbar ist da ein guter Platz für sie! Ich bin gespannt, wann "meine" dieses Jahr das erste Mal auftaucht. Sie liegt manchmal am Teichrand auf der Lauer, wartend auf die (Frosch)mahlzeit der Woche... Lieben Gruß Ghislana

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  11. Liebe Dania,
    auf dem vierten Bild sieht sie gar nicht tot aus. Die Steinkugel? Torpfosten? auf der sie liegt bietet einen tollen Hintergrund. Ich mag gerne Steine mit Patina.
    danke Dir fürs zeigen
    Judika

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  12. Wie schade dass sie sterben musste und doch hat das zweite Foto etwas schönes - auch in der Vergänglichkeit liegt Schönheit.

    Herzlich, Katja

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  13. Wow, die ist wirklich schön, da hätte die Faszination bei mir auch gewonnen! Du hast recht, auch das ist der Frühling ...

    Liebe Grüße von Meike

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  14. erinnerungsexplosion!
    als kind fand ich auch einmal so ein geschöpf, ebenfalls tot. hingerissen von ihrer schönheit, nahm ich die natter mit nach hause. ich bewahrte sie im kühlschrank auf, damit sie weniger schnell zu stinken begann. und legte sie mir immer wieder für kurze momente als wunderbares schmuckstück ums handgelenk... anschmiegsam, filigran, zauberhaft...

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herzlichen dank für deine zeit und deine worte!