Mittwoch, 24. April 2013

Wo sich Elf und Waldtroll treffen...

Etliche Gartenfotos habe ich gemacht.
Von Tulpen und Narzissen, Kaiserkronen und Hyazinthen...
Und doch zieht es mich bei jedem Gartenrundgang am Ende wieder hin zur "ungepflegten" Wiese.
Dorthin, wo niemand etwas gewollt hingepflanzt hat.
Wo einfach wächst, was die Erde hier wachsen lässt.
Wo sich mein Blick ausruht und verliert.
Die Schönheit in der Einfachheit entdecken.
Und mich wundern, wie man derartig Schönes als "Unkraut" abtun und einfach ausstechen kann.
"Schön ist Wiese nur, wenn's ein Rasen ist." In sterilem Grün, jeder Halm die gleiche vorgeschriebene Länge.
Und schon wird das Vogelmittagskonzert abgelöst vom benzinstinkenden Rasenmähergetucker nebenan.
Ich möchte nicht nur träumen müssen von Sommerblumenwiesen und Bienengesumm, von Schmetterlingen und kitzelndem Gras um die Beine, von duftenden Wildblumensträußen, vom Mädchen mit Gänseblümchenkranz.
Ich möchte ruhen auf Kissen von Augentrost, möchte meine Augen im Meer von Löwenzahngelb ertränken...


Welch Zauber wohnt einer naturbelassenen Wiese inne!

Kommentare:

  1. Jaaa, du hast so Recht! Eine schöne Wiese ist viel schöner, als ein langweiliger Rasen.
    Ich wünsch dir einen schönen Tag! LG Conni

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  2. Schön hast du das geschrieben und das Foto gefällt mir gut...

    Liebste Grüße zu dir :-)

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  3. Wie wahr...! Ich leg mich dazu. LG, Marja

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  4. oh ja, ich auch!
    hab einen schönen wiesentag heute - die voraussetzungen sind gut.
    liebe grüße von ulma

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  5. Du sprichst mir aus der Seele.
    Der hinterste Teil unseres Gartens darf bei uns auch wachsen, wie er will und ist so schön. Gerade sind die Kroküsschen verblüht und meine geliebten Gänseblümchen erobern das triste, kurze Grün. Bald kommen hunderte gelbe Löwenzähne heraus, Klee, Sauerampfer und andere leckere Sachen, die den Salat schmackhaft machen. Im Sommer wird sie einen halben Meter hoch und es liegt sich herrlich darin. Mein Vater schimpft jedes Jahr darüber, wie das aussieht - uns ist es egal :-)
    herzlichst, Jana

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  6. Danke, dass du uns hier wieder an die Schönheit der
    wilden Natur erinnerst. So herrlich erschaffen.
    Ich genieße mit.
    Lg von jumie

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  7. Guten Morgen,
    ohhh - was für ein wunderschönes Foto. Das hat Du großartig eingefangen. Man kann sich richtig vorstellen wie sich zarte Elfen hier wohlfühlen, wenn sie im Morgentau dort ihren Reigen tanzen und kleine Waldtrolle im hohen Gras verstecken spielen...
    Sonnige Morgengrüße auf die zauberhafte Wiese, die gleich neue Geschichten in mir weckt,

    Sabine

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  8. Oh ja, auf einer grünen Wiese liegen mit bunten Blumen, Löwenzahn und Gänseblümchen, das leise Gesumme von Bienen im Ohr, die einen sterilen Rasen nicht besuchen würden und der Blick in einen blauen Himmel mit kleinen Schäfchenwolke......... eine verlockende Vorstellung, der ich jetzt gerne nachgeben würde.

    LG Verena

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  9. Wie schön dein Foto doch aussieht.
    Über diese Wiese würde ich sehr gern barfuß drüber laufen um die Natur zu spüren. Ganz toll!

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  10. ein tolles bild und wunderschöne worte! :-)

    lg rebecca

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  11. ja, so soll es sein! ich hab es auch gern so und lasse es wachsen!
    liebe grüße von mano

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  12. Ja, sie hat einen unglaublichen Zauber. Und ich finde es immer wieder schlimm, dass macnhe anderen das nicht sehen können.
    Gestern Mittag habe ich Schlüsselblumen, Veilchen und Gänseblümchen im Rasen vor dem Haus meiner Mutter bewundert. 3 Stunden später waren sie weg. Vernichtet mit einer brutalen Egge hinter einem Aufsitztraktor. Angeblich wäre das nötig, um den Rasen zu belüften. Dagt ein Hausmeister, der sämtliche Ringelblumen- und Rittersporn-Pflänzchen mit der Schaufel abgetragen hat, weil das doch alles Unkraut wäre und den Sommerflieder im April rausgehackt hat, weil der doch offensichtlich kaputt wäre.... Dass der erst Ende Mai austreibt war ihm nicht bekannt. Goldregen, Japanische Kirsche und Flieder hat er auch rausgehackt und durch Thuja ersetzt - würden viel beser in die Anlage passen. Landschaftsgärtner, angeblich.
    Manchmal möchte man schreien und heulen gleichzeitig vor so viel Ignoranz am Flächengrün.

    Wie schön, dass sie bei Euch alle wachsen und blühen dürfen.

    Herzlich, Katja

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  13. geRne wäRe ich gRad ein käfeR. in deinem zaubeRwald. da scheint es miR Ruhig und fRiedlich zuzugehen. das bräuchte ich gRad.

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  14. Wie zärtlich du von "Unkraut" sprichst..., wer hat dieses (Un)wort eigentlich erfunden? Ich kann dich gut verstehen und je stärker der Kontroll- und "Sauberkeits"wahn mancher sonst ganz netter Leute hier wird, desto gelassener und freudiger lass ich die heimatvertriebenen Wilden herein, in meinem wilden Garten im Wald. Genieße Sonne, Wiese und Kräutlein! Lieben Gruß Ghislana

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  15. Liebe Dania,
    wie recht du hast, wunderschönes Foto von den Wiesenblumen.
    Herzliche Grüße von Tatjana

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  16. Liebe Dania, ich gärtnere auch mit der Natur und nicht dagegen. Was wachsen will, darf wachsen , nur wenn es zu viel wird, greife ich korrigierend ein. Wenn ich eine Pflanze setze und sie nicht gedeihen möchte, dann ist das halt so. Ich liebe Akelei, die die sich versamt und Glockenblumen und Verbenen, je älter unser Garten wird, desto schöner wird er... viele liebe Grüsse, helga

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  17. Ohja, da gebe ich dir recht! So´ne Wiese ist was ganze feines. Wir wohnen ja zur Miete und wenn ich mal nicht wüßte welcher Wochentag grade ist, wüßte ich es spätestens wenn hier im Wohngebiet die Rasenmäher anlaufen...dann ist Freitagnachmittag. Da geht, leicht zeitversetzt, in den Gärten unter uns das Gerattere los. Solange es nicht regnet ;)

    Liebe Grüße, Bianca

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  18. ... das gefällt der Trollkindmama besonders gut und hockt sich glücklich unter ein Gänseblümchen :-)

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herzlichen dank für deine zeit und deine worte!