Freitag, 31. Juli 2015

ferien°lichtblicke {3}

...drei weitere entenküken sind geschlüpft.
während aber der wirbelwind und ich ein feines wochenende am sehnsuchtsort verbrachten, dachten sich hausherr und nachbarin, es wäre doch feiner, den küken familienanschluss zu ermöglichen, und so wartete die nachbarin auf eine entenmama mit ähnlich alten küken, die auch prompt morgens vorbeikam, und ließ die vier adoptivkinder im garten frei. diese waren auch sofort bereit, sich der entenfamilie anzuschließen. allerdings sahen das die ente und ihre küken ganz anders und hackten mit ihren schnäbeln auf die armen küken ein, die aber trotzdem weiterhin versuchten, über den wasserweg der familie bis in den wald folgten. huch, das muss ein drama gewesen sein und ich bin froh, dass wir nicht dabei waren.
fazit - drei der adoptivküken konnte die nachbarin im angrenzenden wald wieder retten, das vierte blieb verschollen...
übrigens, wenn ich dass mit dem dunklen streifen beim auge richtig verstanden habe, an dem man erpel und ente schon im kükenalter unterscheiden kann, dürfte es sich bei "babyboy" um ein mädchen handeln. es kam mit leichten blessuren und einem ordentlichen schrecken davon, wie auch seine schwester und sein bruder.
der schreck war ihnen noch anzumerken, als wir montags wieder nach ihnen sahen...

...hier also teil 2 der entenkükengeschichte, wieder als stellerstory (innerhalb des "büchleins" ist der text allerdings auf englisch, fehler seien mir aufgrund seltenen aktiven fremdsprachengebrauchs bitte verziehen)...


Kommentare:

  1. oh mein gott, die entenküken hatten euch menschen doch längst adoptiert... da kommt ihr jetzt nicht mehr raus ;-). hoffentlich wird es nun weniger dramatisch für euch und die entenküken..., schöne fotos... liebe grüße ghislana

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    1. Hach ja, ich weiß auch nicht, was sich manche dabei denken. Ich hätte ja wahrscheinlich auch zugewartet, bevor ich die Eier künstlich bebrüte, ob die Entenmutter sie nicht noch holen kommt. Einige Eier hat sie ja an einen sichereren Platz gebracht. Und ich denke, es haben zum sicheren Transport einfach nicht alle Eier unter die Flügel gepasst. Das passiert hier öfter, dass Enten ihre Eier erst an einem Platz legen, zum endgültigen Brüten dann aber doch woanders hinbringen. Oft wird Natur- und Tierliebe sehr falsch verstanden und vor allem nicht weitergedacht, dass Jungtiere zumindest 7 Wochen Dauerbetreuung brauchen...

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    2. wieder fällt mir eine hochdramatische gänsegeschichte von jewgeni nossow ein, eines leider wohl fast vergessenen kinderschriftstellers des vergangenen jahrhunderts in der damaligen sowjetunion, habe ich neulich bei "lehrer lesen vor" gewählt und meine jungs waren gebannt von handlung und sprache... (lehrer lesen vor ist eine wunderbare aktion: zweimal im schulhalbjahr gehört an der ganzen schule eine erste stunde dem vorlesen. lehrer und einige bereitwillige eltern "mit zeitfonds" bieten auf einem poster die bücher an und die kinder tragen sich in listen darunter ein. durch die mitwirkung der eltern werden die gruppen kleiner auf 10 - 14 kinder und es ist eine mucksmäuschenstille stunde, wobei ich mir aber auch immer ein paar minuten zum austausch über die geschichte nehme) nochmal liebe grüße in den tag ghislana

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    3. Liebe ghislana, sowohl die Geschichte als auch das vorleseprojekt klingen spannend! hab Dank für die Anregung! Auch dir herzliche Grüße in den Tag mit den Enkelinnen!

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    4. Ja, so ganz einfach und vermenschlicht funktioniert die Natur eben nicht. Da drücke ich Euch die Daumen, dass Ihr die verbliebenen drei Entlein retten könnt.
      Liebe Grüße
      Andrea

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herzlichen dank für deine zeit und deine worte!